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Not kommt oft aus dem sprich- wörtlich 'heiteren Himmel'

Ein schlimmer Unfall, eine schreckliche Diagnose - und schlagartig wird 'geordnetes Leben' zum 'gelebten Drama'. Beherrscht von ständiger Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren, nicht bei ihm zu sein, wenn man gebraucht wird, nicht alles versucht zu haben, ihm zu helfen.

In so einer Situation kommt wohl jeder rasch an die Grenzen seiner psychischen und physischen Belastbarkeit. Und an die Grenzen unseres Sozialstaates: etliche Therapie-Chancen werden von den Kassen nicht anerkannt (nicht bezahlt), medizinische Hilfsmittel oder notwenige Wohnungs-Um-/Einbauten müssen im Amt beantragt und auf deren Bewilligung gewartet werden.

Gerade junge Familien können das meist nicht 'aus der Portokasse' finanzieren. Erst recht, wenn Einkommen entfällt, weil das kranke Kind ständige Betreuung braucht. Oder in einer entfernten Klinik stationär behandelt werden muß.


In Deutschland erkranken jedes Jahr 2.000 Kinder an Krebs

(Quelle: Dt. Kinderkrebs-Stiftung). Hinzu kommen zahlreiche Gen-Defekte, die sich oft kaum diagnostizieren geschweige denn wirksam therapieren lassen. - Ist es da nicht verständlich, dass Betroffene nach jedem 'Strohhalm' greifen, der Besserung, Linderung bringen könnte? Oder wenigstens ein paar unbeschwerte, glückliche Momente?

Die Kinderhilfe Holzland möchte dazu beitragen, dass neue Hoffnung, neuer Lebensmut jedenfalls nicht vom Geldbeutel abhängt.


In Deutschland:
2 Mio. Kinder leben in Armut

Kinder armer Eltern haben schlechte Chancen im Leben: Schon in ihrer Altersgruppe werden sie leicht ausgegrenzt, weil sie sich keine 'hippen' Klamotten leisten und kaum an sportlichen oder kulturellen Aktivitäten teilnehmen können. Es fehlt an Geld für Hobbies & individuelle Entfaltung, für Bildung & Nachhilfe, für Klassen-Fahrten oder Vereins-Ausflüge u.v.m. = keine Chance auf Chancen-Gleichheit!

Ein Teufels-Kreis. Denn so ist die nächste Generation armer Eltern quasi vorbestimmt. Und trotzdem steigt die Zahl der von Armut bedrohten Kinder beständig (wie eine aktuelle Studie der 'Bertelsmann-Stiftung' belegt). In ihrem jüngsten Bericht räumt auch das bayerische Sozialministerium ein: gemessen am 'mittleren Einkommen' im Freistaat gelten bei uns inzwischen 15% als 'von Armut bedroht'.

Die Kinderhilfe Holzland unterstützt Betroffene (insbes. Alleinerziehende) in akuten Not-Situationen und versucht, den Kids mehr Teilhabe, mehr Zuversicht, mehr Entwicklungs-Chancen zu ermöglichen. - Manchmal auch 'nur' ein wenig Lebens-Freude.


Angeblich: Jedes 5. Kinder-
gartenkind 'verhaltens-auffällig'

Untersuchungen zufolge gelten bereits 20 bis 25 % aller Kindergarten-Kinder als 'auffällig' oder 'psychisch gestört' (Quelle: Kindergartenpaedagogik.de). Bei uns auf dem Land mag das weit weniger dramatisch sein; aber entscheident ist doch: Was wird aus 'auffälligen' Kindern, wenn sie ohne kompetente Hilfe bleiben?

'Auffälligkeiten' werden vorwiegend mit Medikamenten behandelt, die jedoch - wegen ihrer Neben-Wirkungen - zunehmend skeptisch beurteilt werden. Aber alternative Therapien werden oft von den Kassen nicht anerkannt.

Die Kinderhilfe Holzland e.V. setzt sich bewußt für sogenannte 'ganzheitliche' Methoden ein (wie Delfin-, Reit-Therapie u.ä.). Wir sind offen auch für unkonventionelle Ansätze sowie für Kontakte zu neuen therapeutischen Einrichtungen und suchen gern nach Möglichkeiten für eine Kosten-Beteiligung.


Für Kinder in unserer Region:
Landkreis Passau + Rottal-Inn

3 Minuten Schnell-Info (ohne Ton! - Button rechts vergrößert) TIPP für lahmes Internet: 1 x laden ohne Hinschauen (mach 10 Min. irgendwas anderes). - Beim 2. Start läuft's dann ohne 'Ruckler'!

Foto: Steffi Lorenz /Juni 2017

Unser Team (von links, hinten): Franz Gerleigner, Josef Bauer, Albert Grill, Daniel Hutstein, Markus Kaiser und Egon Westner (vorn) Anita Braun, Christine Hollweck, Rosemarie Berger, Peter Stuiber, Andrea Wudy, Teresa Kehrer und Christian Hofer. (Zum Vergrößern: Maus auf's Bild.)


Jede Spende geht zu 100 %
an die, die Hilfe brauchen

Alles, was wir tun, tun wir ehrenamtlich, unent-geldlich (z.B. auch diese Website). Aufwendungen für Telefon, Fahrtkosten usw. werden privat finanziert. Darum können Sie sicher sein, dass Ihre Spende an die Kinderhilfe Holzland e.V. in voller Höhe bedürftigen Kindern bzw. Familien zugutekommt.

Ihre Spende ist natürlich steuerlich absetztbar: bis 200,- € reicht dem Finanzamt der Einzahlungs-Beleg bzw. Bankauszug - ab 201,- € senden wir unaufgefordert eine Spenden-Quittung (wenn uns Name und Adresse vorliegen). Weitere Infos finden Sie hier


Diskretion ist selbstverständlich

Wir achten prinzipiell darauf, die Identität hilfs-bedürftiger Menschen zu schützen, deren Namen und Adressen streng vertraulich zu behandeln.

Nur wenn die betroffene Familie zugestimmt hat oder deren Identität bereits durch andere Medien - etwa in der Zeitung - öffentlich bekannt ist, nennen wir Namen und ggf. auch Adresse.

In Ausnahme-Fällen geben wir ein Pseudonym an, das dann mit * gekennzeichnet und um den Hinweis (Name geändert) ergänzt ist.


Wir unterstützen Eltern, Ämter, soziale Dienste und Initiativen

Von ihnen bekommen wir Hinweise, erfahren Ursachen und Hintergründe. Mit ihnen suchen wir nach Lösungen, tauschen uns aus, ergänzen uns, um Menschen in Not schnell, unbürokratisch und wirksam helfen zu können.

Z.B. um die Zeit bis zur behördlichen Bewilligung medizinischer Hilfsmittel zu überbrücken oder zu verkürzen. Zudem gibt uns die Zusammenarbeit mit Ämtern und sozialen Diensten mehr Sicherheit bei der Beurteilung der konkreten, tatsächlichen Bedürftigkeit.


2016 in Bayern: 5.000 Kinder misshandelt oder vernachlässigt

In knapp 5.000 Fällen haben bayerische Jugend-ämter im vergangenen Jahr das Kindeswohl als gefährdet eingestuft. Insgesamt sei bei fast 15.000 Fällen geprüft worden, ob das körperliche, geistige oder seelisch Wohl eine Kindes bedroht ist. In 2.200 Fällen wurde die Gefährdung als akut, in weiteren knapp 2.800 Fällen als latent beurteilt. Quelle: Statistisches Landesamt.


Die Kinderhilfe Holzland e.V. wurde im Jahr 2016 für besondere Verdienste von und für Jugendliche vom JU Kreisverband Passau-Land mit dem Baptist-Kitzlinger-Preis ausgezeichnet.
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Foto: Junge Union PA-Land


Klar, sind wir auch auf   facebook

Wir kümmern uns um Familien
in extremen Lebens-Situationen

Klar: Den meisten Menschen geht es gut bei uns. Da übersieht man leicht, dass viele - vor allem Alleinerziehende - gerade so 'über die Runden' kommen. Und wenn dann noch etwas passiert (Unfall, Krankheit, Trennung, Verlust), sind die Betroffenen rasch am Ende ihrer Möglichkeiten. Psychisch + finanziell. - Kurz ein paar Beispiele, für die wir uns in den letzten Monaten engagiert haben:
 

In Rotthalmünster wurden 2 Buben (9 + 12 J) in der Nachbarschaft so massiv gemobbt, dass sich ihre Mutter zu einem Umzug gezwungen sah. Nur: woher das Geld nehmen? - Gemeinsam mit anderen Spendern hat unsere Kinderhilfe einen Zuschuss für Renovierung + Einrichtung gegeben, um die Buben künftig vor Mobbing zu bewahren.

Das Jugendamt Passau hat uns um Hilfe für ein 7-jähriges Mädchen in Bad Höhenstadt gefragt: Die Kleine leidet unter Entwicklungs-Verzögerung und Asthma (braucht Beatmung) und müsste auf die 'Heimvolksschule'. Sie lebt z.Zt. bei ihrer Oma. Die Mutter ist schwer Lungenkrank, arbeitsunfähig und auch psychisch angeschlagen. Der Vater zahlt nicht. Also fehlt Geld für die Schule (Fürstenzell). Die Kinderhilfe Holzland wird klären, wie viel von anderen Stellen übernommen werden kann und natürlich auch selbst einen Beitrag leisten.

Eine quirlige Großfamilie bei Fürstenstein, in der so ziemlich jeder körperlich und/oder psychisch gehandicapt ist: Die Jüngsten (3½, 6, 7½, 10 + 13 J.) leiden unter Hüft-Dysplasie, Entwicklungs-Verzögerung, Autismus oder ADHS. Die Mutter ist extrem gefordert, hat zudem vor 3 Jahren den Suizid ihres Vaters erlebt, kriegt die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Ihr Ehemann ist nach etlichen OP's berufs- und unfähig, sich um die Kids zu kümmern. Finanziell geht es einigermaßen; aber die ständigen Fahrten zu Ärzten, Kliniken, Therapeuten usw. lassen kaum Geld übrig. Erst recht, seit sich die Kfz-Reparaturen häufen, das Auto zu einem 'Fass ohne Boden' zu werden droht. - Ein Albtraum, wenn es bei Eis + Schnee irgendwo zwischen Daheim und (z.B.) Regensburg den 'Geist aufgibt' – mit 3 bis 5 Kids im Fond! - Die Kinderhilfe Holzland unterstützt die Familie seit über einem Jahr und würde ihr gern auch bei der Suche nach Spendern für ein günstiges, sparsames, verlässliches Familien-Fahrzeug helfen.

In Alkofen ist eine 4-köpfige Familie unverschuldet in Not geraten: Durch Arbeits-Unfall plus Ärzte-Fehler. Der Vater (Allein-Verdiener) ist seitdem arbeitsunfähig - muss nach-operiert werden. Die Mutter ist seit Jahren Schilddrüsen-krank, leidet an Depression. Viel Aufregung auch für den Sohn (4) und vor allem für die Tochter (16), die sich nun in der Pflicht sieht, sich um alles kümmern, alles 'managen' zu müssen. Arg hart für eine 16-Jährige. Und weil in der Familie natürlich das Geld knapp ist, haben wir am 2.8. beschlosen, ihr als Erstes eine kleine 'Aus-Zeit' von der Verantwortung zu finanzieren. Dann sehen wir weiter.

Gleich zwei harte Schicksals-Schläge muss derzeit ein Azubi in Plattling 'verdauen': Erst Diagnose Hodenkrebs und dann die Kündigung seines Ausbildung-Vertrages - kurz vor Ablauf der Probezeit. Sicher: die Behandlung kann zeitliche Ausfälle verursachen; aber die Heilungs-Chance liegt bei fast 100%. Für den abgelehnten Azubi jedenfalls kommt die Kündigung einer Katastrophe gleich. Er braucht dringend ein neues Ziel, das ihm Mut für die Zukunft macht. Der Führerschein vielleicht? - Mit 'MIA FIA DI' (+ evtl. weiteren Sponsoren) wollen wir gern zum Erwerb beitragen.

Ein junges Paar in Wegscheid freute sich riesig, als vor 1½ Jahren ihr Baby auf die Welt kam. Alles sah gut aus, doch bald zeigte sich: Das Kind hat 'spinale Muskelatrophie'! Ein Muskelschwund, bei dem motorische Nervenzellen fort-schreitend zerstört werden und der Lähmungen, Atemnot, Schluck- und Sprech-Einschränkungen verursacht.
Klare Hinweise für eine nachhaltige Heilung gibt es noch nicht. Sicher scheint jedoch, dass eine Reit-Therapie Be-schwerden lindern und weiteres Voranschreiten verlangsamen kann. - Für die jungen Eltern also so etwas wie die letzte Hoffnung. Nur: Für sie allein nicht bezahlbar. Darum will unsere Kinderhilfe einen größeren Betrag beisteuern.

Anfrage der Grundschule Aldersbach: Dort, in der Nachmittags-Betreuung sind 3 Kinder (von 2 Familien), deren Eltern das Essensgeld nicht mehr zahlen können (z.T. bereits in Rückstand). Rektorin und Heilpädagogin sind mit den familiären Verhältnissen vertraut und wollen unbedingt verhindern, dass die 3 Schüler (2 Buben, 1 Dirndl) vom Mittagessen ausgeschlossen werden. - Hungern, während die anderen Essen? Fast noch schlimmer: Die Drei wären an ihrer Schule stigmatisiert (haben aber wahrlich schon genug Probleme). Darum war sich die Vorstands-Runde rasch einig: für die nächsten Monate zahlt die Kinderhilfe Holzland das Essensgeld.

Anfrage aus dem Kinder- und Jugendhaus Hofkirchen: Zwei der dort Heranwachsenden be-ginnen demnächst eine Ausbildung. Alles perfekt. Nur: Für's tägliche Hin + Zurück, braucht man (mindestens) ein Radl. Normal würden Eltern oder Verwandte dafür sorgen; aber die Kids, die in diesem Heim aufwachsen, haben niemanden, der für sie zahlen kann (oder will). Darum haben wir 1 gebrauchtes Rad herrichten lassen und für den zweiten Azubi einen Zuschuss überwiesen.

Das Jugendamt hatte uns auf eine alleinerziehende Mutter in der Nähe von Arnstorf hingewiesen: Zwei ihrer drei Kids (11 / 15 /17 J.) leiden schwer unter Mukovizidose. Mit schlimmen Schmerzen, bis hin zu Lähmungen (der Jüngste hat bereits Pflegestufe). Somit gehören auch spontane Not-Fahrten zum Arzt oder in die Klinik quasi zum Alltag - und die Kosten für's Benzin fehlen dann in der Haushalts-Kasse. Darum zahlt die Kinderhilfe Holzland (seit Sept.) einen monatlichen Fahrtkosten-Zuschuss.

Echtes Drama in Vilshofen: 3 Kids (4, 7 + 8 J) hatten ihre Mutter durch Suizid verloren, sind traumatisiert. Nun ist auch noch der Vater an Krebs erkrankt, bekommt Chemo- theraphie (und Hartz IV). Da wollen wir wenigstens die finanzielle Not lindern: mit monatl. Beitragen zum Haushaltsgeld.

Tragisches Schicksal bei Hauzenberg. Bub (12), herzkrank und ADHS, Mutter (nach OP-Fehler) gelähmt, die Wohnung somit absolut ungeeignet. Der Vermieter zeigte sich mitfühlend, ließ die Wohnung behinderten-gerecht umbauen. Doch dann starb plötzlich der Vater und sein Einkommen fehlt nun (nicht nur) für die Einrichtung. Die Kinderhilfe Holzland finanziert hier - gemeinsam mit WEKO-wohnen - eine pass-genaue, Rollstuhl-geeignete Küchen-Zeile.

Bei Kößlarn lebt eine Mutter mit sechs Kindern (3/6/7/ 9/11+12). Der Vater hat sich 'aus dem Staub gemacht' und die Familie sich selbst überlassen. Die braucht nun dringend einen Wäschetrockner + 1 Kühlschrank (groß genug für 7 Leute). - Unbezahlbar für die alleinerziehende Mutter.

Ein Zwillings-Pärchen (15) bei Garham, bei dem jedoch nicht wirklich klar ist, ob sich die Mutter zuvor genug um die 2 gekümmert hat oder mit ihnen schlicht überfordert war. Fest steht: Beide Kids wurden zur Ableistung von Sozialstunden 'verdonnert'. Die traten sie in einem Reitstall an und die Therapeutin dort ist optimistisch, das Sozial-Verhalten der Zwillinge nachhaltig bessern zu können. Doch so etwas geht nicht in ein paar Stunden. - Aber wer zahlt's?

Auch das gibt's: Peter Stuiber hatte eine Familie besucht, dessen Ernährer angeblich 'untergetaucht' ist. Doch die Kinder haben sich 'verplappert'. - Natürlich macht so etwas misstrauisch; aber für die Kleinen soll das bitte nicht zum Nachteil werden.

Anfrage aus Pörndorf um vorübergehende Haushalts-Hilfe für eine psychisch kranke Mutter mit 2 kleinen Kindern (Frühchen). Der Vater hat sich - nach längerer Krankheit + Reha - inzwischen 'davongemacht'.

Eine alleinerziehende Mutter mit 5 Kindern in Pocking hatte Heimarbeit für eine Firma übernommen. Richtig mit Arbeitsvertrag und detaillierten Lieferbelegen. Doch Geld dafür bekam sie nicht: Erst wurde sie mehrmals vertröstet, dann von 'unbekannten Betrügern' fabuliert, die sich als Arbeitgeber / Vertragspartner ausgegeben hätten. Ergo: Kein Geld und nichts zu Essen! - Die Kinderhilfe-Runde war sich schnell einig und brachte persönlich eine 1. Hilfe in Bar vorbei: Gleich am nächsten Tag (= Freitag).

Erfreuliche (Rück-) Meldungen gibt's natürlich auch immer wieder: Etwa über den "Super-Verlauf" einer Delphin-Therapie für die unsere Kinderhilfe einen Zuschuss gegeben hatte (für einen 7-jährigen Buben aus Vilshofen mit schwerer körperlicher Entwicklungs-Störung). Oder über die "Riesen-Erleichterung" die das von uns mitfinanzierte Rollbett bei der Pflege der schwerst-behinderten Tochter bereitet (18 J., Pfarrkirchen). Oder aus dem Frauenhaus Passau, das freudig berichtet hat, dass 6 Mütter, 9 Kinder + 3 Betreuer an einem von uns bezuschussten Bus-Ausflug teilgenommen haben.

Eine Familie in Rotthalmünster: Kind (12), Vater 'abgetaucht', zahlt nicht, Mutter (45), schwer krebskrank. Nach anfänglichen Chemo-Erfolgen wollte die Mutter unbedingt wieder arbeiten. Doch der Krebs kam schnell zurück. Schlimmer, als zuvor. Obwohl sie von ihrer Krankheit längst schwer gezeichnet und absolut nicht mehr arbeitsfähig ist, erhielt sie den Bescheid: nur 40% Schwer-Behinderung.

Eine junge Frau, die vor ihrem gewalttätigen Mann ins Passauer Frauenhaus geflohen war und nun versucht, für sich und ihren 5 jährigen Buben eine Zukunft aufzubauen. Die Zwei haben nichts. Nur unbandige Angst, dass der Mann sie finden und erneut terrorisieren könnte. Das Frauenhaus hatte den Kontakt zu uns vermittelt. Inzwischen konnten wir mehrfach mit kleineren Beträgen für Essen und Kleidung helfen. Das Nötigste eben. Doch die junge Mutter will den Lebensunterhalt für sich und ihren Buben selbst verdienen. Dafür braucht sie ein Fahrzeug und dafür hat ihr ein Mitglied der Kinderhilfe Holzland e.V. privat ein Darlehen gegeben - damit kein Unbefugter die Adresse in Bank- oder Schufa-Daten finden kann.

Eine Familie aus Pocking, 5 nette, aufgeweckte Kinder (12 - 17 J.), der Vater 2010 an Krebs gestorben. Das Geld reicht gerade so. Aber z.B. nicht, damit die sportlich talentierten Kids z.B. bei Lauf-Wettbewerben mit 'konkurrenz-fähigen' Schuhen antreten können. Auch von Vereins- und Schul-Ausflügen sind die Fünf (mangels Geld) oft ausgeschlossen. - Gegen solche Benachteiligungen engagieren wir uns gern.

Ein Mädchen (5) aus Passau leidet unter Mutismus - es spricht nicht (in bestimmten Situationen). Nach etlichen vergeblichen Behandlungs-Versuchen haben sich die Eltern zu einer teuren, selbst-finanzierten (mit Zuschuss von uns), stationären Therapie in einem Münchener Spezial-Institut entschlossen. Und tatsächlich: nach den ersten 2 Wochen sind bereits deutliche Fortschritte erkennbar (wie die Eltern überglücklich berichten). Die Kinderhilfe Holzland wird den weiteren Verlauf beobachten und sich ein eigenes Bild von dieser offenbar einzig (?) wirksamen Mutismus-Therapie zu machen. In der Hoffnung, dann anderen betroffenen Kindern deprimierende Fehl-Behandlungen zu ersparen.

Drei Kids, Mutter Altenpflegerin (gekündigt), ein Vater vor Jahren durch Suizid verstorben, zweiter Vater hat als Fernfahrer eigentlich gut verdient - bis er vor Monaten einen Herzinfarkt erlitt. Und plötzlich reicht das Geld nicht mehr: Miete und eine dicke Heizkosten-Rechnung sind überfällig. Natürlich furchtbar und natürlich möchte man helfen; aber für Schulden können wir nicht zahlen - wollen jedoch öfter mal nachschauen, ob die 3 Kids zu arg darunter leiden müssen.

Finanzielle Überbrückung für eine Familie mit 3 Kindern, für die der Vater plötzlich keinen Unterhalt zahlt und das Amt noch keine Beihilfe (für alle 3) bewilligt hat.

Eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kids, die wegen 'Eigenbedarf' ihres Vermieters umziehen muss (von Vilshofen nach Aidenbach) und der wir beim Umzug und mit Möbeln für ein Kinderzimmer helfen.

Gesucht + gefunden wurden: ein Fahrrad für einen 14-Jährigen, der (wegen Drogen-Konsums der Eltern) in ein Kinderheim in Büchelbach eingewiesen wurde sowie Schuhe und Kleidung für einen 9-Jährigen, dessen Mutter vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen ist und die sich (bisher) nicht auf's Amt traute - aus Angst, dann vom 'Ex' leichter aufgespürt zu werden.



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