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Aktuelle Berichte

Bei Vorstands-Treffen über
Hilfe-Gesuche beraten

04.04.19In der Regel treffen sich unsere Vorstands-Mitglieder jeden Monat, um sich über aktuelle Themen abzustimmen. Und dabei geht es immer auch um Anrufe, Briefe und e-Mails, in denen Menschen oder Initiativen aus unserer Region nach Hilfe fragen. Diesmal waren es über 20 Schicksale, bei denen unsere Ehrenamtlichen schon vor Ort waren und ihre Kollegen/innen ausführlich informieren konnten.

Oft geht es dabei um eher kleine Beträge. Aber auch die müssen sorgsam geprüft und z.B. geklärt werden, ob nicht staatliche oder kommunale Stellen für die Hilfe zuständig sind. (PS: Da haben wir durchaus noch Wissens-Lücken und wären für fachkundige Hilfe / Ansprechpartner dankbar!)

Hier 3 Themen-Beispiele der Sitzung am 04.04.:

Dass Kinder die Jugend-Sünden ihrer Eltern 'ausbaden' müssen, kommt leider ziemlich oft vor. So auch bei einer Familie abseits von Ortenburg: 4 Kids (16, 15, 10 + 5 J.), beide Eltern hatten (?) Sucht-Probleme, der Pap auch mit dem Gesetz. Dann erlitt er einen Rückenbruch = erwerbsunfähig. Was uns Mut macht: Beide Eltern kümmern sich lieb um ihre Kids, die Atmospähre wirkt positiv; nur das Geld reicht nicht, um der Jüngsten ein längeres Bett zu kaufen und einen heilen Kleiderschrank ins Zimmer der 2 Dirndl zu stellen (der jetzige ist 'Einsturz-gefährdet'). - Klar: Da wollen wir helfen.

Das Kreisjugendamt Passau hat um Hilfe für eine allein-erziehende Mutter und ihre 6-jährige Tochter gefragt: Die Frau lebt seit 30 Jahren hier, wurde von ihrem Ehemann quasi eingesperrt und immer wieder schwer misshandelt. Irgendwann ist sie dann ins Frauenhaus geflüchtet und versucht jetzt, eine Zukunft für sich und ihre Tochter auf-zubauen. Die Zwei (beide noch traumatisiert) haben bei Passau eine bescheidene Wohnung gefunden; aber sonst fehlt es so ziemlich an allem. - Die Kinderhilfe Holzland e.V. wird sich's vor Ort anschauen und den Neustart unterstützen.

Am 04.04. stand auch der Notruf einer Familie unweit von Kriesdorf auf der Tagesordnung: Die Mutter einer schwerst-behinderten Tochter ist seit vielen Jahren im 24-Stunden-Dauereinsatz und hat von lieben Freunden einen Gutschein für ein paar Tage 'Regenerations-Urlaub' geschenkt bekommen (fest gebucht für Mai d.J.). Die Mutter taumelte zwischen Freude + Verzweifelung: Denn es schien aussichtslos (oder unbezahlbar), jemanden zu finden, der sich derweil - rund um die Uhr! - um die Tochter kümmert. Auch die ihr bekannten Heime haben abgewinkt. Doch unsere Rosi Berger wusste sofort ein paar Nummern, die sie anrufen wird. - Schon Tags drauf konnte sie eine Pflege-Einrichtung melden, die die Tochter aufnimmt.

Einen Bericht über ein früheres Vorstands-Treffen (März 17) finden Sie hier   pnp-Bericht11.03.17

PS: Nächstes Vorstands-Treffen der Kinderhilfe Holzland e.V. ist am Do., 02.05.. Wieder 19 Uhr.


Kinderhilfe Holzland ist
erneut kräftig gewachsen

23.11.18Der Vorstand der Kinderhilfe Holz-land hatte zur ordentlichen Jahres-Versammlung geladen und um die 100 Mitglieder und Unterstützer waren nach Haarbach ins 'Gasthaus Hasenberger' gekommen - wo 1. Vorstand Peter Stuiber über eine beeindruckenden Entwicklung informieren konnte: So ist die Mitgliederzahl im laufenden Jahr erneut gestiegen (auf über 210) und die Summe der für unseren Vereinszweck gespendeten Gelder auf mehr als 130.000 Euro angewachsen. Seit Gründung der Kinderhilfe Holzland e.V. (vor 5 Jahren) konnten wir so bedürftige Familien mit insgesamt rund 450.000 € unterstützen. - Einziger 'Wermuts-Tropfen': Tatsächlich geraten immer mehr Familien (vor allem Alleinerziehende) in echte Not.

Nach den Berichten der einzelnen Sparten-Leiter erteilten die Mitglieder – im Beisein von 1. Bürger-meister Fritz Pflugbeil - einstimmige Entlastung.

Hier ein ausführlicher Zeitungs-Bericht(29.11.)

Hier ein weiterer aus pnp(02.01.19)


Viel Lob für privates Kinder- & Jugendhaus in Hofkirchen

26.03.18Gleich sechs Mitglieder der Kinderhilfe Holzland wollten sich einen persönlichen Eindruck verschaffen und besuchten gemeinsam die von Christine Mühldorfer ( Mitte ) geleitete Einrichtung. Sie besteht aus 2 Haupthäusern, für Kinder- und Jugendliche sowie einem Nebengebäude, für eine Verselbständigungs-Gruppe für junge Erwachsene (ab 14). Die Anlage (errichtet ab 2005) macht innen wie aussen einen sehr gepflegten, individuellen Eindruck. Die Kids, die wir dort getroffen haben (3 - 18 J.), wirken fröhlich, locker, sympathisch. Obwohl sie schon Schlimmes hinter sich haben: Alle hier wurden vom Jugendamt eingewiesen oder von den eigenen Eltern 'abgeschoben'! Die Betreuer wirken aufrichtig engagiert, versuchen den Kids Selbst-wertgefühl zu geben, sie an Regeln zu gewöhnen und auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten. - Dabei wollen wir gern weiterhin helfen.
Siehe auch pnp-Berichtam 04. April


Vorbildliches Jugendheim

Peter Stuiber, Matthias Kaufmann, Anita Braun, Franz Gerleigner

26.02.183 Vorstands-Mitglieder der Kinderhilfe Holzland haben die Heilpädagogische Jugend-wohngruppe 'Kasperhof' in Fürstenstein besucht. Aussen ein uriger Vierseit-Hof, innen sehr schön hergerichtet. Besonders auffällig dort: Die sympathisch lockere Atmosphäre, die nette, offene Art der jungen Bewohner und das angenehm liberale Heim-Konzept. Achtung & Anerkennung statt Bevormundung & Sanktion! So werden die Jugendlichen z.B. in die meisten Entscheidungs-Prozesse eingebunden und Eigen-Verantwortung gefördert (und gefordert). - Die Besucher aus Haarbach sind sich einig: Da helfen wir gern.
Siehe auch Zeitungs-BerichtPassauer Woche

 


Jedes Jahr: ca. 3.000 Blutkrebs-kranke ohne 'passenden' Spender

Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 13.000 Menschen die Diagnose "Blutkrebs" (andere Quellen nennen gar 30.000). Die meisten können zwar mit einer Stammzellen-Transplantation geheilt werden; aber etwa jeder 7. Patient findet keinen 'passenden' Spender. Sprich: 2.000 (oder gar 4.000) Patienten haben praktisch keine Chance.

Dabei ist Deutschland mit gut 7 Mio. registrierten Spende-Willigen längst international führend. Doch die stolze Zahl reicht noch lange nicht. Denn für jeden einzelnen Patienten muss ein "genetischer Zwilling" gefunden werden. Und der ist ähnlich selten, wie ein Sechser im Lotto.

Logisch: Es könnten viel mehr Krebskranke gerettet werden, wenn deutlich mehr Spender registriert wären. Die Kinderhilfe Holzland hat deshalb (im April 17) beim Bundes-Gesundheits-Ministerium angefragt: "Warum werden Routine-Blut-Checks nicht auch gleich typisiert?"

Die Antwort des BGM war freundlich und bemüht, zum Teil auch durchaus einleuchtend; aber zugleich auch entmutigend. Denn unsere Frage / Anregung würde ein seit vielen Jahren bewährtes System – bestehend aus regio-nalen, privaten Orga-nisationen, Daten-banken, Speziallabors und Transplantations-Kliniken - arg durcheinander bringen. Und obendrein (scheinbar unlösbare) Datenschutz- und Finanzierungs-Probleme bereiten. Aber Worte wie "beunruhigt auch im Ministerium" oder "an Verbesserung der Situation wird bereits gearbeitet" waren da leider nie zu lesen.

Die Presse hat mehrfach über unsere Initiative berichtet:   pnp 03.05.17   und     pnp 27.06.17

Es wird also bleiben, wie es ist: wer Krebskranke retten will, muss selbst aktiv werden, muss schauen, wo eine Typisierung möglich ist, Termin ausmachen, sich ins Wartezimmer hocken, extra Blut abnehmen lassen. Trotzdem bitten wir jeden, der diese Zeilen liest: fragt eure Ärzte, kommt zu den Typisierungs-Aktionen, die in eurer Region für leukämiekranke Kinder angekündigt werden. - Gebt nicht auf, bevor ihr als Spender registriert seid!

Wer sich ausführlich informieren oder selbst eine individuelle Aktion starten möchte, findet hier kompetente Unterstützung: AKB Bayern

Man kann sich auch ganz 'unblutig' und bequem per Post registrieren lassen: hier DKMS


Fördern, was Erfolg verspricht

Foto: Reiterhof Schönerting

Wenn die Kasse nicht zahlt und die eigenen Mittel nicht reichen, wird Leiden unnötig verlängert (und der Aufwand für Medika-mente und pflegerische Betreuung unnötig erhöht). Darum fördert die Kinderhilfe Holzland gern auch alternative Methoden. Erst recht so bewährte, wie das Therapeutische Reiten.

Ob hyper-aktiv oder autistisch: das Zusammensein mit Pferden 'normalisiert' die Sinne auf natürliche Weise. Ohne Pillen. Denn Pferde spüren jede Stimmung des Menschen: Freude oder Frust, Angst oder Agression. Und sie reagieren darauf außergewöhnlich sensibel. Darum hat Reiten immer auch einen hohen pädagogischen Effekt.

Auch bei Lähmung oder Muskel-Schwäche kann Therapeutisches Reiten Erstaunliches bewirken. Weil jeder Schritt des Pferdes Bewegungen, Schwingungen an den Patienten gibt - in dessen Kopf & Körper sie reflexartig Reaktionen auslösen, um das Gleichgewicht zu halten und den Rumpf zu stützen. Und dabei werden schwache Muskelgruppen wirksam mobilisiert und physische wie psychische Verkrampfungen mühelos abgebaut.


Damit Kinder nicht für Fehler ihrer Eltern bestraft werden

Doch, das ist gar nicht so selten! Denn wenn Eltern ihr eigenes Leben nicht 'auf die Reihe kriegen' - etwa wegen psychischer oder Drogen-Probleme - ist das Jugendamt aufgerufen, das 'Kindes-Wohl' zu schützen. In besonderen Fällen muss es den Eltern gar das 'Sorgerecht' entziehen und (z.B.) einer jungen Mutter ihr Neugeborenes schlicht wegnehmen.

Die Möglichkeit, gerade jugendlichen, vielleicht noch unreifen Eltern 'auf die Beine' zu helfen, ist im Gesetz nicht vorgesehen.

Eine letzte Chance, dem Kind-Entzug zu entgehen, bieten Privat-Initiativen wie das Mutter-Kind-Haus e.V. in Arnstorf (das einzige seiner Art in Niederbayern). Es unterstützt junge Mütter, die aus psychischen oder sozialen Gründen mit der alleinigen Erziehung ihrer Kinder überfordert sind.

Die Kinderhilfe Holzland hat sich dort umgeschaut, auch mit Bewohnerinnen gesprochen und einen durchweg positven Eindruck vom Betreuungs-Konzept und dessen Erfolgs-Chancen gewonnen. In der Folge haben wir bereits einen ersten Unterstützungs-Betrag überwiesen. Aber es werden sicher noch weitere gebraucht. - Mehr über das


Intensivkinder-WG Pocking besucht

26.01.17Peter Stuiber und Rosi Berger von der Kinderhilfe Holzland wollten sich selbst ein Bild machen von der kürzlich eröffneten 'außer-klinischen Beatmungs- und Intensivkinder-Wohngemeinschaft'. Denn die Idee, schwerst-kranken Kindern - wahlweise vorübergehend oder dauerhaft - ein Heim mit intensiver pflegerischer Überwachung und Betreuung zu bieten, verdient höchste Anerkennung und tat-kräftige Unterstützung. Unser Besuch hat uns in dieser Überzeugung bestärkt. - Mehr über die

 

Unbürokratisch,
schnell + diskret

Wir vermitteln / helfen,
wenn Kassen / Ämter 'blocken'

Sicher: von Krankenkassen und Ämtern wird erwartet, dass sie sorgsam mit den Beiträgen der Bürger umgehen. Aber manchmal übertreiben sie auch. Oder erkennen die Dringlichkeit nicht. Und das vielleicht nur, weil Menschen - die in einer Not-Situation um Hilfe bitten müssen - gehemmt sind, 'durcheinander' wirken, lückenhaft berichten, nicht immer die richtigen Worte finden.

Wenn dadurch - ausgerechnet Schwerstkranken! - eine dringend nötige Hilfe verwehrt oder verzögert wird, will die Kinderhilfe Holzland e.V. gern klärend und unterstützend mitwirken: mit Rat und Tat, mit individuellen Tipps und hilfreichen Kontakten.


Wenn die eigene Familie
Kids zu Problem-Kindern macht

'Raben-Eltern' gibt es überall (leider auch bei uns im Landkreis). Sie missachten ihre Kinder oder malträtieren sie auf vielfache Weise. Viel zu oft viele Jahre lang. Dabei verfestigen sich Traumata und Verhaltens-Störungen, die lebenslang quälen und die Zukunft der Kinder überschatten.

Therapien können zwar die seelischen Verletzungen der Kids lindern; aber nicht heilen. Dies auch, weil die Verursacher meist nicht mit-therapiert werden (wollen). - Daheim, im familiären Umfeld, wird sich deshalb eher nichts ändern.

Namhafte Therapeuten plädieren in solchen Fällen für einen rigorosen Schnitt: für ein neues 'familiäres Umfeld' mit möglichst wenig Kontakt zu den Verursachern der kindlichen Traumata. Problem nur: selbst die liebsten Pflege-Eltern werden durch die psychischen Störungen der kleinen Patienten rasch überfordert sein.

In Adlmörting bei Bad Griesbach gibt es eine empfehlenswerte Alternative: Die Confido-Initiative, eine therapeutische Wohngruppe für Kinder und Jugendliche, in der speziell geschulte Betreuer (z.T. selbst 'Betroffene') einfühlsam und nachhaltig für Linderung und Heilung sorgen.

Die Kinderhilfe Holzland hat Confido bereits mehrfach besucht und natürlich auch finanziell unterstützt. - Wenn Sie sich ausführlich über deren Motivation und Vorgehensweise informieren möchten:


Erschreckende Gewalt auch in deutschen Familien

Im Passauer Frauenhaus suchen immer wieder Mütter Zuflucht vor gewalttätigen Angehörigen. Zwar ist es wunderbar, dass es bei uns so eine 'Not-Aufnahme' gibt; aber zugleich erschreckend, dass sie hier, in unserer Heimat, überhaupt gebraucht wird. Viel zu oft sind alle Zimmer im Passauer Frauenhaus von Schutz-Suchenden belegt. Mütter und Kinder sind häufig traumatisiert, wie gelähmt und meist völlig mittellos.

Natürlich kann man sich fragen, warum erwachsene Menschen Gewalt-Bereitschaft nicht viel früher erkannt und notwendige Konsequenzen ergriffen haben - aber Kinder ?

Darum engagiert sich die Kinderhilfe Holzland auch im Passauer Frauenhaus. Etwa mit Geld-Spenden für den Start in ein neues Leben ohne Gewalt.

Allgemeine Tipps + Infos der Bundesregierung zum Thema häusliche Gewalt


Postkarte: Johannes-Still-Schule

Ferien 'fern der Heimat' sind für viele Kids ein unerfüllbarer Traum. Traurig genug, wenn nur das Geld dafür fehlt; aber noch schlimmer, wenn sich Kinder - nicht einmal in ihrer eigenen Familie - 'dazu-gehörig' fühlen. Dann sind Verhaltens-Auffälligkeiten und sog. 'Misserfolgs-Karrieren' vor-programmiert.

Solche Kinder zu fördern, ist ein spezielles An-liegen der 'Johannes-Still-Schule' in Eggenfelden. Und die Kinderhilfe Holzland unterstützt sie gern dabei: 2018 z.B. mit einem Zuschuß für ein paar unbeschwerte Ferien-Tage in Italien.


Schöner Erfolg für Kinderhilfe-Aktions-Tag

22.10.17Am Sonntag (verkaufs-offen) durften wir unsere Kinderhilfe Holzland e.V. einer breiten Öffentlichkeit vorstellen: Bei WEKO wohnen in Pfarrkirchen. Mit Glücksrad + Tombola, mit rund 500 Sach-Preisen (alle von freundlichen Firmen oder netten Privat-Leuten gespendet)! Mit schön viel Publikums-Andrang und mit erfreulich vielen Euros für unsere ehrenamtliche Arbeit. - Siehe auch  pnp-Berichtvom 03.11.

Hier gibt's noch   mehr Fotos

Wir danken allen Spendern, allen Mitgliedern, die bei Vorbereitung + Durchführung mitgewirkt haben und besonders der Firma WEKO, die uns diesen Aktions-Tag ermöglicht + uns dabei total super unterstützt hat! Z.B. mit diesem tollen Scheck.



 

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